Dobrovolný svazek znojemských vinařkých obcí

Znojmo und seine Stadtteil

Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Znaim

Znaimer Untergrund

Ein Touristen zugängliches System von mittelalterlichen Kellern und Gänge unter der Stadt Znaim in mehreren Etagen übereinander liegend , ca. 30 km lang. Sie wurden im 13.-17. Jahrhundert in den Felsen gehauen und dienten als Vorratskammern für Lebensmittel und bei Gefahr den Einwohnern als Zufluchtsstätten. Heute bringt eine Weinverkostung, organisiert von der Firma Znovin Znojmo, Abwechslung in die Untergrundbesichtigung. Außerdem gibt es dort noch eine kleine Marionettenausstellung der Firma Masek Znojmo.

Öffnungszeit:
April, Mai, Juni, Juli
Mo – Sa: 10.00 – 16.00
Mo – So: 9.00 – 16.00

Juli – August – Oktober
Mo – So: 9.00 – 17.00
Sa: 10.00 – 16.00


Weinschenke „Zum hellen Kreuz“

Es handelt sich um die größte Weinschenke in der Tschechischen Republik: sie umfasst ein Angebot von fast 300 Weinsorten. Zum Teil ist sie in den Znaimer Untergrund gebaut und drinnen kann man sich einen großartigen 25 m tiefen romanischen Brunnen anschauen.


Aussichtsturm des Rathauses

Ein touristisch zugänglicher Aussichtsturm des Znaimer Rathauses.

Öffnungszeit:
April:
Mo–Fr 9.00 – 13.00; 14.00 – 18.00 ; Sa: 9.00 – 13.00
Mai – September:
Mo – Fr 9.00 – 13.00; 14.00 – 18.00 ; Sa – So 9.00 – 13.00; 14.00 – 17.00
Oktober – März:
Mo – Fr 9.00 – 18.00; Sa 9.00 – 12.00


Südweg zur St.Katharina Rotunde

Ein Aussichtsweg, der zum Nationalkulturdenkmal – Rotunde der Jungfrau Maria und der Heiligen Katharina – und zur Znaimer Burg führt.


St.Katharina Rotunde Nationalkulturdenkmal

Die Rotunde ist das letzte existierende Denkmal der Fürstenburg der Premyslovec-Dynastie in Znaim. Die Burg wurde nach der Vereinigung des tschechischen Staates vielleicht schon vor dem Jahr 1037 von dem tschechischen Fürsten Bretislav I. begründet. Das Burginterieur wurde zur Fürstensiedlung und zugleich zum Verwaltungs- und Kirchenzentrum. Die detaillierte archeologische Untersuchung in den Jahren 1987-1989 bestätigte, dass die Kirchenrotunde, die ursprünglich der Jungfrau Maria geweiht war und später als Pfarrkirche diente, Mitte des 11. Jahrhunderts gebaut wurde.


Hrad – Burg

Die Burg entstand in der Periode des Fürsten Bretislav in der Hälfte des 11. Jahrhunderts als ein Bestandteil des Festungsystems des Grenzgebiets. Ihre Gestalt behielt sie auch in den späteren Jahren als Königsburg. Von der ursprünglichen Burg ist bis zur heutigen Zeit nicht viel übrig geblieben: nur einige Burgkellerteile, ein Brunnen, Burggraben, einige Umfangsmauern auf der Ost- und Westseite, Turmteile und der wichtigste Bau – die romanische Burgrotunde der Heiligen Katharina. In den Jahren 1710 – 1721 wurde ein Teil der Burg zum Barockschloss umgebaut. Heute befindet sich im Schlossraum die Austellung des südmährischen Museums. Der zweite Burgteil wurde im 18. Jahrhundert an die Stadt verkauft, die dort ein Brauhaus errichtete.


Ausblick von der Burg

Auf dem südlichen Rand des Burgareals gibt es eine ganze Reihe von Aussichtspunkten – in das Thayatal, auf die Znaimer Talsperre und auf den historischen Teil der Stadt Znaim. Eine der wirkungsvollsten Aussichten bietet der Felsenvorsprung mit der St. Elias Kapelle.


Kloster:

Kloster Louka

Die Gesellschaft Znovin Znojmo a.s. konnte den Unikatraum des Klosters Louka längerfristig mieten. Nach der nötigen Rekonstruktion entstand hier eine Verkaufsstelle der Firmenweine und in den ehemaligen Prämonstratenserkellern reifen heute die Weine von Znovin Znojmo. Im Klosterraum wurde außerdem eine Galerie der bildenden Künste eröffnet. Dort kann man sich die Werke von den führenden tschechischen Kümstlern anschauen. Diese Werke erhielt Znovin Znojmo aufgrund seiner langjähriger Kontakte und Zusammenarbeit mit den Bildhauern und den Künstlern.

Ehemaliges Minoritenkloster

– auf der „Premyslovcu“-Straße Nr. 6

Dominikanerkloster

– auf der „Dolni Ceska“-Straße Nr.1


Kirchen:

St.Nikolaus Kirche

– auf dem Nikolausplatz

St.Michael Kirche

– auf dem Jesuitenplatz

St.Hypolytus Kirche

– auf dem Burgareal

Evangelische Kirche

– auf dem Kapitän-Otmar-Chlup-Platz ist die jüngste Stadtkirche, die erst 1911 erbaut wurde. Ihre architektonische Form ist stark vom Stil der Wiener Sezession geprägt

Orthodoxe St.Wenzelskapelle

– auf dem Nikolausplatz. Die zweistöckige Kapelle steht in der Nähe der St.Nikolas Kirche bei der Stadtmauer.

Kirche des Heiligen Johannes des Täufers

– Kapuzinerkirche am T.G.Masaryk-Platz

Kirche der Jungfrau Mariä Himmelfahrt und des Heiligen Wenzel

– auf der „Louka“-Straße

St.Elisabethenkirche

– in der Wienerstraße („Videnska“-Straße)


Paläste

Goltzpalast/h3>
– Obrokova-Straße Nr.10

Daunpalast

– auf dem T.G.Masaryk-Platz Nr. 23

Althanpalast

– auf dem Oberplatz (Horni namesti)


Oberes Stadttor

Oberes Stadttor – auf dem Platz der Freiheit (tsch. „nam.Svobody“) Nr. 16. Der Reste des Stadtturms mit Tor. Das Tor wurde im Jahre 1853 beseitigt und an seinem Rand wurde die Mauer durchbrochen und ein neuer Weg in Richtung Prag errichtet.


Kapelle in Popice

Die Kapelle der schmerzlichen Jungfrau Maria aus dem Jahr 1816 wurde von der Gemeinde nach der Pestepidemie gebaut. Die Kapelle verödete völlig in den 70er Jahren des 20.Jahrhunderts. Im Jahre 1993 wurde ihre Rekonstruktion nach dem verbliebenem Bildmaterial beendet. In der Kapelle findet jeden Monat der Wallfahrtsgottesdienst statt.


Über die Stadt Znaim

Die Stadt Znaim liegt an der Thaya (Dyje) nahe der österreichischen Grenze. Das Stadtgebiet ist bereits seit der Urzeit besiedelt, 1226 wurde es vom Premyslidenkönig Otakar I. zur königlichen Stadt erklärt. Im Mittelalter erlebte sie eine große Entwicklung, wovon eine ganze Menge Kirchen aus dieser Zeit zeugen – die St.Michaelkirche, die St.Nikolaskirche, die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes mit dem Dominikanerkloster, die St.Wenzelskapelle, das Kloster Louka mit der St.Wenzelskirche und die Rotunde der Heiligen Jungfrau Maria und der Heiligen Katharina.

Im historischen Zentrum befindet sich eine Reihe von Häusern im gothischen, Renaissance- und Barockstil. Von dem Rathausturm eröffnen sich wunderschöne Blicke in die Region, bei guter Sicht ist es sogar möglich die Alpengipfel zu erkennen. Die gesamte Altstadt steht seit 1971 unter Denkmalschutz.


Touristischer Radzug

Seit dem 1.Juni 2004 fährt ein Fahrradzug durch die Stadt Znaim. Die etwa 90 Minuten dauernde Strecke, die das Schwimmbad, das Stadtschutzgebiet und den Bus- und Zugbahnhof verbindet, führt Sie durch die interessantesten Teile der Stadt.

Die Reisenden bekommen während der Fahrt dank dem Tonband oder einem Begleiter viele Informationen über die Sehenswürdigkeiten. Der Zug verfügt über 36 Plätze und auch der Fahrradtransport ist möglich. Die Fahrkarte für eine Person kostet 40, die ermäßigte 20 Kronen. Die Familienkarte (ab 3 Personen) kostet pro Person 25 Kronen. Der Zug startet bei der Haltestelle beim Schwimmbad Louka immer um 9.00, 10.45, 12.30, 14.45 und 16.30. Der Einstieg ist von jeder der acht Haltestellen möglich und bei jeder Haltestelle kann man auch die Fahrt unterbrechen und mit einer späteren Verbindung fortsetzen.


Städtisches Schwimmbad Louka

Das städtische Schwimmbad finden Sie in einer attraktiven Umgebung des Klosters Louka. Der Haupteingang liegt an der Melkusova-Straße, dort ist es auch möglich, Auto oder Fahrrad zu parken. Das Schwimmbad hat eine Kapazität für 2800 Besucher.

Das Schwimmbad bildet sich aus einem Beckensystem, das mit rostfreiem Blech verkleidet ist, der nötigen technischen Ausrüstung, der Ausstattung für die Besucher und die großen Rasenflächen. Ansonsten gibt es noch Sportplätze für Beachvolleyball, Streetbal und andere Ballspielarten, Tischtennisplätze, Kinderspielplatz mit Klettergerüsten und Sandkasten.


Znaimer Bunker –A- 160

Dieses Gebäude befindet sich in der Na Hrazi-Straße. Anfang der 90er Jahren rekonstruierte Jiri Spinar das Objektinterieur und -exterieur in den ursprünglichen Zustand von 1938.

Lage: bei der Fahrt Richtung Hate (Wien) biegen Sie beim Hotel Dukla links ab, in die Na Hrazi-Straße. Das Objekt liegt am Ende dieser Straße am Thayaufer nahe der Schleuse.


Natursehenswürdigkeiten

Kravi hora (dt. Kuhberg)

Ein Hügel oberhalb der Stadt Znaim, in dessen Heidelandschaft seltene Fauna und Flora vorzufinden sind (siehe Heideland Havraniky). Das Gebiet gehört zum breiten Heideland zwischen Znaim und Retz in Österreich. Es entstand im Mittelalter durch das Abholzen der Eichenwälder und anchfolgende extensive Weidenutzung. Man findet hier wärme- und trockenheitliebende Pflanzen. Es leben hier auch geschützte Tiere: die Gottesanbeterin, Netzflügler, der Schwalbenschwanz, der Segelfalter, die Smaragdeidechse und die Schlingnatter.

Schöne Ausblicke auf Znaim und die Bergstätte des Heiligen Hypolitus. Besonders schön sieht die Landschaft vor allem im Altweibersommer aus, wenn die Heidesträucher in ihrer wunderbaren lila Farbe aufblühen.


Königstisch

Ausblick auf die Znaimer Talsperre. Einer Sage nach hat von hier oben im Jahr 1683 der polnische König Jan III. Sobieski den Übergang seiner Truppen beobachtet, die dem von den Türken besetzten Wien zur Hilfe eilten. 1892 wurde hier vom Znaimer Teil des Österreichischen Touristenverein ein Holzpavillion gebaut, der dort bis zum Ende des Ersten Weltkrieges blieb. Im Jahr 1922 errichtete der Verein der deutschen Touristen in Zusammenarbeit mit dem Club der tschechischen Touristen einen neuen Pavillion, der in der Nähe des Platzes des alten Pavillions steht.


Thayatal

Die interessantesten Ausblicke aufs Thayatal gibt es zum Beispiel vom Weg unter der Znaimer Burg, von der Mauer bei der Nikolaskirche, vom Burghof oder von der Rotunde. Besonders schön ist der Ausblick vom Rathausturm. Bei guter Sicht kann man nicht nur die Palava Höhen sehen, sondern sogar einige Alpengipfel erkennen.