Dobrovolný svazek znojemských vinařkých obcí

Willkommen in Zeletice

Über das Dorf Zeletice

Die Geschichte der Gemeinde Zeletice ist bunt und ineressant. Die erste schriftliche Erwähnung wird auf das Jahr 1320 datiert als Zeletice zum Bistum von Ölmütz gehörten. Während der folgenden Jahrhunderte wechselten sich in Zeletice noch einige weitere Adelsgeschlechter ab. Verhältnismäßig lange gehörte die Herrschaft über Zeletice dem Breznicky-Geschlecht aus Nachod. Ein weiteres Geschlecht, welches in die Geschichte der Gemeinde einging, war das Berchtold-Geschlecht. Durch dessen Verdienst wurde die Kirche restauriert, die im 30-jährigen Krieg zerstört und verlassen wurde. Im Jahr 1755 erwarb das Geschlecht der Walldorfs die Gemeinde. Ignat Walldorf ließ 1768 die frühbarocke Kirche erbauen, 2 Jahre später das Schloss im gleichen Stil.

Am Anfang der 50-er Jahre des 19. Jahrhunderts brachen nach einem heftigen Wolkenbruch die Dämme des Teichs im benachbarten Dunajovice. Das Wasser überflutete das Schloss. Wie der Historiker Trapp aufführt, reichte das Wasser bis in das erhöhte erste Geschoss, was dazu führte, dass sich das Gebäude an vielen Stellen verzog und senkte. Bei den Reparaturen wurde das Gebäude mit Holz abgestützt um ein Einsturz zu verhindern. Offensichtlich vergrößerten die damalige Statikfachleute die Sicherheit des Gebäudes, denn das Erdgeschoss des Schlosses steht bis heute.

General Laudon führ über Zeletice
Geschichtlich interessant ist die einzige Statue des Generals Laudon. Es ist zwar nicht belegt, ob der österreichische General über Zeletice gefahren ist, aber es wird von einer angeblichen Geliebten erzählt, die Laudon hier hatte. Sein Denkmal steht dort jedenfalls sicher. Sie steht vor dem örtlichen Agrodruzstvo. Unauffällig versteckt sie sich hinter ein paar Büschen und erinnert an den vergangenen Ruhm des österreichischen Kriegsherren, der im Zeleticer Schloss Bewunderer und Freunde hatte.

Nach dem Jahr 1989 begann eine Phase der Erneuerung der Gemeinde. Die Gasversorgung und Kanalisation wurden fertiggestellt und eine Abwasserkläranlage wurde in Betrieb genommen. Des weiteren gelang es der Gemeinde eine Zufuhr gesunden Trinkwassers einzuführen. Die Fahrbahnen wurden befestigt, Bürgersteige repariert, schwarze Ablagerungsorte wurden beseitigt. Die Flächen wurden abgesperrt, das Sportareal wurde wieder hergerichtet und ein örtliches Theater gegründet. Die alten Linden in der historischen Allee mussten gefällt und durch junge Bäume ersetzt werden. Der ehemalige Schlosspark wird immer noch unter der Aufsicht von Fachleuten der staatlichen Denkmalpflege erneuert. Im Moment erfolgt der Ausbau des Mühlbachs, der in Zukunft den Schlossteich mit Wasser versorgen soll. Große Anstrengung erforderte die Generalinstandsetzung der Barockkirche St. Jakob in den Jahren 1999-2000. Heute kümmert sich die Gemeinde um den Betrieb einer Grundschule einschließlich einer Schulküche. Das kulturelle und gemeinschaftliche Leben der Gemeinde sichert u. a. die Theatergruppe Divadelni Spolek Zeletin, die ihre Stücke im örtlichen Theater aufführt. Für die sportliche Betätigung sorgt der örtliche Sportverein, dem die Gemeindesportanlage mit Schwimmbad zu Verfügung steht.

Im Jahr 2000 gewann die Gemeinde Zeletice die Auszeichnung der Gemeinde des Jahres und in Kreisebene erhielt sie das weiße Band für Jugendarbeit. Im nachfolgenden Jahr wurde sie noch einmal zur Gemeinde des Jahres ernannt, was von dauerhafter qualitativer Arbeit aller Bewohner und der örtlichen Gemeindeverwaltung zeugt. Als eine weitere Auszeichnung kam das grüne Band hinzu, für die Pflege der Umwelt. Den dritten Titel für die Gemeinde des Jahres erhielten die Zeletice im Jahr 2003 und wer die Gemeinde kennt, oder auch nur durch sie hindurch fährt, muss zugeben, dass sie es auch verdient.