Dobrovolný svazek znojemských vinařkých obcí

Willkommen in Olbramovice

Über das Dorf Olbramovice

Der Name der Ortschaft Olbramovice steht in der Gemeindeliste des Bistums Olomouc (dt. Olmütz) aus dem Jahr 1063. Im Jahre 1321 war die Gemeinde das Eigentum des Herren Heinrich von Lipa.
Im 1436 bekam Olbramovice das Stadtrecht. Im zweiten Drittel des 16.Jhs während der Herrschaft der Herren von Mirov, wurde das Rathaus im Renaissancestil erbaut. In der gleichen Zeitperiode wurde im spätgothischen Stil auch die St. Jakub Kirche umgebaut. Die Bevölkerung war zum größeren Teil deutsch.

Der Weinanbau in der Gemeinde hat eine große Tradition, was auch die Dokumente im Znaimer Archiv bestätigen – z.B. bei der Befreiung durch Wilhelm von Pernstejn von dem Weinzehent von 1827 oder 1596 das Recht, selbstgemachte Weine auszuschenken.

Im Jahre 1827 kam nach Olbramovice ein bedeutender patriotischer Priester und Sammler von Volksliedern, Frantisek Susil. Er wirkte hier 8 Jahre. 1908 wurde die erste Schule erbaut, in der nach zehn Jahren auf Verlangen tschechischer Eltern auch die erste tschechische Klasse eröffnet wurde. Das zweite Gebäude der Schule wurde zwischen den Jahren 1931 und 1933 erbaut. Nach dem zweiten Weltkrieg bildeten die Hälfte der Gemeinde die Volynescher Tschechen. Im 1947 kam es zu der Vereinigung der Gemeinden Babice, Lidmerice, Zelovice und Olbramovice, die seit dem den gemeinsamen Namen Olbramovice tragen.

Es wurden in der Ortschaft auch zahlreiche Untersuchungen gemacht, die die Besiedlung des Gebietes in der älteren Bronzezeit bestätigten. Die archeologischen Funde auf dem Berg Leskoun bestätigen die Besiedlung in der späteren Steinzeit.

Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Olbramovice

Pfarrkirche des Heiligen Jakob des Älteren

Im Turm ist die Jahreszahl 1564 verzeichnet, vielleicht handelt sich um das Jahr der Kirchenvollendung. Die Kirche ist im spätgotischen Stil erbaut. Der Bau mit zwei Schiffen und zwei kräftigen Steinsäulen mit einem Kreuzgewölbe ist mit den Wappen der Herren von Lipa gekennzeichnet. Im Turm waren einst drei Glocken, die die Deutschen während des zweiten Weltkrieges zum Schmelzen wegbrachten. Die Kirche bekam nur die größte davon zurück (aus dem Jahr 1723).

Rathaus

Es wurde im zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts im Renaissancestil erbaut, in der Zeit der Herren von Mirov: oben am Treppenhauseingang hängt ihr Wappen – mit Spieß.

Das römisch-katholische Pfarrhaus

Der Barockbau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Pfarrhaus stand schon in der Hälfte des 13. Jahrhunderts, aber es brannte 1758 neben den Wirtschaftsgebäuden ab.

Martersäule

Die spätgotische Martersäule aus dem 16. Jahrhundert steht vor der Kirche und ist auf dem Sockel mit den Winzersymbolen (Winzerhippe und Spaten) geschmückt. Eine wertvolle Steinmetzarbeit aus dem Jahr 1518.

Martersäule bei der Straße nach Moravsky Krumlov stehend, stammt aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts. Früher war hier eine Richtstätte (die Gemeinde bekam das Recht 1440, das Blutgericht galt in Olbramovice bis zum Jahr 1729).

Steinkreuz in Zelovice aus dem Jahr 1759.

Statue des Heiligen Jan Nepomuk auf dem Dorfplatz. Es handelt sich um eine Statuengruppe mit zwei Engeln (1720).

Statue der Heiligen Jungfrau Maria mit dem Kind
Eine Barocksäule mit der Nachbildung der vor dem Rathaus stehenden Statue (das Statuenoriginal befindet sich in der Kirche).

Kalvarie

Es handelt sich um einen kleinen Berg, ungefähr 7 Meter hoch. Nach einem Ortsgerücht soll er so entstanden sein, dass die Soldaten in ihren Mützen Erde auf das Grab ihres im 30jährigen Krieg gefallenen Generales trugen. Auf dem Berggipfel wurde 1895 ein Kreuz gebaut und dazu kam noch die Steintreppe an der nord-westlichen Seite hinzu.

Frantisek Susil

1827 ist er in die Gemeinde gekommen, in seine erste Wirkungsstätte. Herr Frantisek Susil, ein bedeutender patriotischer Priester, Volksliedersammler. Er lebte hier 8 Jahren.