Dobrovolný svazek znojemských vinařkých obcí

Willkommen in Hradek

Über das Dorf Hradek

Archäologische Funde aus der Umgebung belegen eine menschliche Besiedlung des Ortsgebiets bereits in der Urzeit. Es existieren Funde aus der Stein-, Eisen- und Bronzezeit.
Mit dem Beginn der Herrschaft der Přemysliden wird die Thaya zur Südgrenze des Königreichs. Der tschechische Fürst Břetislav I., der zwischen 1034-1055 regierte, erbaute an den Flussübergängen eine Kette von Festungsanlagen – Burgen. Aus dem Jahr 1046 stammt die ersten Erwähnung der romanischen Rotunde des Heiligen Oldřich, die unmittelbar neben der spätbarocken Peter und Paul-Kirche steht. Vermutlich bereits im Jahr 1342 bekam Hrádek Stadtprivilegien. Im Jahr 1785 wurde der Stadt Hrádek das Recht verliehen, einen Jahrmarkt abzuhalten.

Im Jahr 1866 war die Stadt vom österreichisch-preussischen Krieg berührt. Nach der verlorenen Schlacht am 3. Juli 1866 durchquerte die österreichische Armee bei ihrem Rückzug nach Wien in grossem Durcheinander das Gemeindegebiet und nächtigte zwischen Hrádek und Jaroslavice.

Der erste Weltkrieg forderte unter den Hradeker Bürgern 91 Opfer. Dabei handelte es sich zumeist um Bürger deutscher Nationalität.

Nach dem Münchener Abkommen begann am 10. Oktober 1938 die Zeit der deutschen Besatzung im Zuge derer die tschechischen Bevölkerung ins Landesinnere abgeschoben wurde. 1945 sprengte eine Gruppe junger deutscher Soldaten die Steinbrücke in die Luft. Nach dem Einzug der Roten Armee wurde für die Hilfe der örtlichen Bevölkerung eine provisorische Holzbrücke errichtet.

Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Hradek

St. Petrus und Paulus Kirche (1767)

Rotunde aus dem Jahr 1045

Kapelle der Heiligen Agnes geweiht

Kleine Kapelle der heiligen Zdislava geweiht

Pfarrhaus aus dem Jahr 1737

Statuen:
St.Floriansstatue
Dreifaltigkeitsstatue
Großkalvarienstatuengruppe (1747)
Statue des Heiligen Jan von Nepomuk
Statue der Unbefleckten Empfängnis
Pestsäule