Dobrovolný svazek znojemských vinařkých obcí

Willkommen in Horni Dunajovice


Über das Dorf Horni Dunajovice

Horni Dunajovice ist eine Kleinstadt am Křepička-Bach und 13 km nordöstlich von Znaim gelegen.
Der Ort gehörte im 14. Jahrhundert einem mährischen Markgrafen. Im Jahr 1565 wurde dem Ort das Stadtrecht verliehen.
Die heutige Gemeinde Horni Dunajovice ist aus der Vereinigung mit Gemeinde Domčic entstanden (die erste wurde erstmals 1350, die zweite 1447 schriftlich erwähnt ). Der Name leitet sich vermutlich von der ursprünglichen Bezeichnung, die die ersten Bewohner dem Ort gaben, ab, d. h. „Dunaji“ (dt. Donau). Das Wort Dunaji bedeutet im mährischen Dialekt „Wasser, gewaltiger Flusslauf, Pfütze“.

Das Schloss im Ort stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde mehrfach umgebaut und erweitert. Während des 30-jährigen Krieges wurde es als Kornspeicher genutzt.

Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Horni Dunajovice

Pfarrkirche der Dreifaltigkeit

erbaut im Jahre1540 von Jindrich Breznicky von Nachod. Der 26m hoher Turm war auch damals schon geneigt. Die schlechte Stabilität wurde den Erdgängen zugeschrieben, die bis zu Zerotice als auch zu Mikulovice haben führen sollen. Der Kirchturm hat die größte Abweichung vom Lot bei 1 Meter in der Tschechischen Republik. Nach den historischen Quellen machte sich Pater Prochazka 1951 um die Befestigung des Turms, der sich immer mehr neigte und dessen Kippen drohte, verdient. Die Grundlagen des Turms wurden ausbetoniert, dadurch wurde ihre Stabilität.

Wasserfestung

steht in der Mitte der Gemeinde. Früher war sie das Eigentum der Herren Breznicky von Nachod. Die Festung wurde später zum Schüttboden umgebaut. Sie war von mit Wasser gefüllten Wällen umschlossen.

Pfarrhaus – 1768 gebaut, 1850 renoviert.

Gewohnheiten und Bräuche

Zu den alten Ostergewohnheiten gehört in Horni Dunajovice „Rattern“. Obwohl die ursprünglich getrnnten Teile der Gemeinde (Horni Dunajovice und Domcice) längst vereinigt sind, „rattern“ die Jungen immer noch in zwei verfeindeten Gruppen, genauso wie in der Vergangenheit. Seit Jahr und Tag ging es beim Treffen beider Gruppen an der Grenze der beiden Gemeinden um Streitereien am Grenzgebiet. Die Ausfechtung wird bis in die Gegenwart fortgesetzt . Bei ihren Schlachten werfen die Jungen in Mist eingelegte Eier, Säcke mit Jauche und überhaupt alles, was stinkt, aufeinander.

Ende Mai und Anfang Juli finden in der Gemeinde Kirmessen statt. Neben der weltlichen Kirmes finden zweimal im Jahr auch die kirchlichen Wallfahrten zum Wallfahrtsort Rybnice statt. Rybnice liegt in dem Tal, das vielleicht die schönste Landschaft in der Umgebung der Gemeinde hat. Die erste Marienfigur, die diesen Ort schmückte, wurde vom Pater Vaclav Kosmak, dem tschechischen Schriftsteller, geweiht.

Bewässerungsbecken

In der Nähe vom Wallfahrtsort Rybnice, am Oberlauf des Bachs Krepicka, liegt ein von Wälder umschlossenes Bewässerungsbecken, gebaut in den Jahren 1986-1989. Das Becken ist momentan Treffpunkt von Fischern, in den Sommermonaten dient es den Erholungssuchenden und Bürgern zum Baden.