Dobrovolný svazek znojemských vinařkých obcí

Willkommen in Havraniky

Über das Dorf Havraniky

Die erste Erwähnung der Ortschaft Havraníkys stammt aus dem Jahr 1229. In der näheren Umgebung wurden Grabstätten, Keramiken und Steinwerkzeuge aus der jüngeren Steinzeit gefunden. In diesem Ort wurde bereits von seiner Gründung an Wein angebaut, der gut gedieh. Es sind auch Weintrauben im Gemeindewappen abgebildet.
Havraniky war eine tschechische Gemeinde. In alten Urkunden findet sich noch eine andere Bezeichnung für den Ort – Koverníky. Erst weitaus später taucht die deutsche Bezeichnung – Kaidling – in -den Unterlagen auf.

Schon 1269 gehörte Havarníky zum Besitz des reichen Prämonstratenserklosters Louky bei Znaim. Die grössten Katastrophen, die sich in der Ortschaft ereigneten, waren ein grosser Brand im Jahr 1734 und 1832 eine Pestepidemie.

Ab 1974 gehörte die Ortschaft zu Šatov, nach dem Fall des Kommunismus wurde Havraníky eine eigenständige Gemeinde. 1991 als der Nationalpark Thayatal (tsch. Bezeichnung „Podyji“) gegründet wurde, wurde Havraníky und 12 weitere Gemeinden dem unter Naturschutz stehenden Gebiet zugeordnet. Nahe der Ortschaft gibt es Heideland mit seltener Flora und Fauna.

Die St.Leonardskirche wurde auf bereits vorhandenen Fundamenten in der Ortsmitte errichtet. Der Bau wurde im Jahr 1816 vollendet und eingeweiht. Der alte Friedhof befand sich einst bei der Kirche. Auf ihrer Ostseite liegt bis heute ein alter Grabstein.

Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Havraniky

Heideland Havraniky

Über 100 ha Steppenheiden mit seltener wärmeliebender Steppenfauna und –flora. Es dominieren grasartige Pflanzen (Bärenfellschwingel, Morgernstern-Segge) und kleine Sträucher (Erika, Behaarter Ginster). Es handelt sich um einen in Europa unikaten Heidentyp, der auf einem trockenen und warmen Gelände wächst. Massenhaftes Vorkommen der seltenen und geschützten Pflanzen (Kuhschelle, Violette Königskerze, Gelbes Katzenpfötchen, Feder-Pfriemengras, Gotteanbeterin, Röhrenspinne, Wiedehopf, Gartenammer).

Verköstigungsstand des alten Weinbergs – Havraniky

befindet sich bei einem unikaten Aussichtspunkt am Rand des Nationalparks Thayatal und grenzt an die europäische Rarität – das Heideland Havraniky. Die Verköstigungsstelle ist in nächster Nähe der renovierten Kapelle der Schmerzlichen Jungfrau Maria. Dieser Stand, wie auch der mit gleichen Öffnungszeiten in Sobes, gehört der Gesellschaft ZNOVIN Znojmo, a.s. mit Sitz in Satov.

Öffnungszeit en des Verköstigungsstandes
10.4. – 30.5.2004: Sa, So, Feiertage 9.00-18.00 Uhr
1.6. – 30.8.2004: täglich 9.00-18.00 Uhr
1.9. – 30.9.2004: Sa, So 9.00-18.00 Uhr

St. Leonhardt Pfarrkirche

Die ehemalige Kirche in Havraniky lag, genau wie die heutige, in der Mitte der Gemeinde, wie man angesichts der gefundenen Fundamente behaupten kann. Der Impuls zum Bau einer neuen Kirche ging von einem in Havraniky Gebürtigen – Wolfgang Timmel – aus. Der Bau fing am 14.4.1813 an und wurde 1816 beendet. Am 15.9.1816 wurde die Kirche geweiht.

Aus der im Jahre 1784 aufgelösten Kirche in Vratenin bekam diese Kirche 16 Furnierholzbänke, die Orgel und die Beichtstühle. Der Hauptaltar stammt aus der alten St. Leonhardt Kirche, wie auch die Nebenaltäre. Das Kircheninterieur wurde zuletzt 1992-1993 renoviert.
Das Pfarrhaus wurde 1860 gebaut.

Alter Friedhof

Der alte Friedhof befand sich einst neben der Kirche. Heute steht auf ihrer Ostseite ein Grabstein. 1823 wurde er hinter die Gemeinde verlegt. Auf dem Friedhofstor ist zu lesen: Christlicher Acker zum Säen der Samen, die niemals verwesen.

Statuengruppe der Abschied Christi von Maria
Sie stammt aus dem Jahr 1747 und befindet sich in der Nähe von der Kirche.

Barockplastik des Heiligen Jan Nepomuk
Stammt aus dem 18.Jahrhundert.

Barockstatue des Heiligen Florian
Stammt aus dem Jahr 1767.